Kantonsschule Stadelhofen, Standort Dübendorf
Kantonsschule Stadelhofen, Standort Dübendorf in Dübendorf ist ein Lang- und Kurzgymnasium: der Einstieg ist nach der 6. Primarklasse oder nach der Sekundarschule möglich.
Standort
Heute: Empa-Areal, seit 2026.
Angebot
Ab Schuljahr 2029/30 ersetzt der Kanton die sechs Profile durch zwölf Schwerpunktfächer, und gewählt wird dann beim Eintritt. Für den Eintritt 2027 und 2028 gelten die Profile noch.
- Math.-Naturwiss.: Bio+Chemie oder Physik+Angew. Mathematik
- Neusprachlich: Englisch, Italienisch, Spanisch oder Russisch
- Wirtschaftl.-Rechtl.: Wirtschaft und Recht
Anreise
Nächste Haltestelle: Dübendorf. Wie lange der Weg dauert, hängt vom Wohnort ab.
Porträt
Von der Bildungsdirektion hat die Kantonsschule Stadelhofen den Auftrag erhalten, «Mutterschule» einer Filiale in Dübendorf zu sein. Vorgesehen sind zwei provisorische Standorte: das Gelände der Empa, wo die Filiale im Sommer 2026 den Betrieb aufnahm, und das Gelände des Flughafens Dübendorf (IPZ). Ein Projektteam arbeitet seit dem Sommer 2024 an der Vorbereitung der neuen Schule. Diese bietet neben einem Kurzgymnasium auch eine Handelsmittelschule sowie ein Untergymnasium an. Die Filiale ist in den ersten Jahren formal Teil der Kantonsschule Stadelhofen, soll mittelfristig aber eine eigenständige Schule werden und wird darum auch als solche geplant. Quelle, abgerufen am 07.09.2026
Die Schule nahm im Sommer 2026 in einem ersten Provisorium auf dem Empa-Areal in Dübendorf den Betrieb auf. Das Provisorium wird mit Holzmodulen errichtet, deren Lebensdauer 30 Jahre beträgt und die nach der Nutzung in Dübendorf für weitere Schulhausprovisorien genutzt werden; im Vollbetrieb soll der Standort 650 Schüler/-innen Platz bieten. Erreichbar ist er von den Bahnhöfen Stettbach und Dübendorf mit dem Bus in fünf Minuten, nächstliegende Bushaltestelle «Empa». Ein zweiter Standort am Innovationspark Zürich nimmt den Betrieb voraussichtlich im Schuljahr 2027/2028 auf, dort mietet sich die Schule in ein bereits vorhandenes Gebäude ein. Beide Standorte sind Provisorien: Die Schule verlässt das Empa-Areal und den Innovationspark Zürich wieder, geplant ist der Einzug in den definitiven Standort frühestens ab 2035. Quelle, abgerufen am 07.09.2026
Aus den Pädagogischen Leitlinien, dem «Dübendorfer Modell»: «Am Anfang steht die Einsicht, dass nur die Aktivierung der Schüler/-innen und somit ihre Eigentätigkeit nachhaltiges Lernen ermöglicht.» Quelle, abgerufen am 07.09.2026
Was diese Schule zusätzlich anbietet
Während fünf Wochen pro Schuljahr wird der reguläre Stundenplan durch thematische Blockwochen ersetzt. Ein grosser Teil läuft als Fachwoche, etwa «Postmodernism in Literature» (Englisch), «Einführung in die Programmierung mit Python» (Informatik), «La géographie et la culture du Jura» (Französisch/Geografie), «Europäische Expansion» (Geschichte) oder «Gesundheit und Training» (Sport/Biologie). Dazu kommen Spezialwochen: die Klassenwoche in der französisch-, italienisch- oder romanischsprachigen Schweiz und die Medienkompetenzwoche, beide in der ersten und dritten Klasse; im Untergymnasium drei zusammenhängende Hauswirtschaftswochen in der zweiten Klasse; in der Handelsmittelschule die Spezialwoche «Kommunikation» im letzten Schuljahr; für Kurzgymnasium und Handelsmittelschule ein zweiwöchiger Sprachaufenthalt in der vierten Klasse, die klassenübergreifende Kurswoche am Ende der vierten Klasse und die Abschlussarbeitswoche in der fünften Klasse. Quelle, abgerufen am 08.09.2026
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