Bestehensquoten der Zürcher Gymiprüfung

Wie viele bestehen die Gymiprüfung? Quoten je Stufe aus den Zahlen der Zürcher Bildungsstatistik — mit Zähler, Nenner und dem Anteil, der überhaupt antritt.

Bestandene Prüfungen je Schuljahr und Stufe

Quelle: Mittelschul- und Berufsbildungsamt, Kanton Zürich. Abgerufen am 04.09.2026. Statistik zur Zentralen Aufnahmeprüfung
SchuljahrStufegeprüftbestandenQuotedavon der Klassenstufe
2022/23Langzeitgymnasium4'5672'40852,7 %29,0 %
2022/23Kurzzeitgymnasium aus der 2. Sekundarklasse2'4181'04343,1 %18,8 %
2022/23Kurzzeitgymnasium aus der 3. Sekundarklasse1'29365750,8 %11,2 %
2023/24Langzeitgymnasium4'4572'37053,2 %27,8 %
2023/24Kurzzeitgymnasium aus der 2. Sekundarklasse2'51598939,3 %18,8 %
2023/24Kurzzeitgymnasium aus der 3. Sekundarklasse1'48165544,2 %12,6 %
2024/25Langzeitgymnasium4'5622'44353,6 %27,9 %
2024/25Kurzzeitgymnasium aus der 2. Sekundarklasse2'46893938,0 %18,2 %
2024/25Kurzzeitgymnasium aus der 3. Sekundarklasse1'66575345,2 %13,5 %
2025/26Langzeitgymnasium4'7722'51752,7 %28,6 %
2025/26Kurzzeitgymnasium aus der 2. Sekundarklasse2'44698440,2 %17,8 %
2025/26Kurzzeitgymnasium aus der 3. Sekundarklasse1'69079447,0 %13,4 %
2022/23alle 3 Stufen zusammen49,6 %
2023/24alle 3 Stufen zusammen47,5 %
2024/25alle 3 Stufen zusammen47,6 %
2025/26alle 3 Stufen zusammen48,2 %

Wie viele bestehen die Gymiprüfung im Kanton Zürich?

Im Schuljahr 2025/26 bestanden 52,7 % der Prüfungen fürs Langzeitgymnasium, 40,2 % der Prüfungen fürs Kurzzeitgymnasium aus der 2. Sekundarklasse und 47,0 % der Prüfungen fürs Kurzzeitgymnasium aus der 3. Sekundarklasse. Über alle drei Stufen zusammen sind das 48,2 % — und das ist die Zahl, die der Kanton in seiner Medienmitteilung nennt. Sie verdeckt, wie weit die Stufen auseinanderliegen. Am schwersten war die Prüfung fürs Kurzzeitgymnasium aus der 2. Sekundarklasse mit 40,2 %, am mildesten die fürs Langzeitgymnasium mit 52,7 % — ein Unterschied von 12,5 Prozentpunkten.

Wie viele Kinder treten überhaupt an?

Die Quote sagt nur, wie viele der Angetretenen bestehen — nicht, wie viele es versuchen. Im Schuljahr 2025/26 traten aus der jeweiligen Klassenstufe an: 28,6 % fürs Langzeitgymnasium, 17,8 % fürs Kurzzeitgymnasium aus der 2. Sekundarklasse und 13,4 % fürs Kurzzeitgymnasium aus der 3. Sekundarklasse. Zusammen mit der Bestehensquote ergibt das den Anteil eines Jahrgangs, der über die Prüfung ins Gymnasium kommt: 15,1 % beim Langzeitgymnasium, 7,2 % beim Kurzzeitgymnasium aus der 2. Sekundarklasse und 6,3 % beim Kurzzeitgymnasium aus der 3. Sekundarklasse.

Wie haben sich die Quoten seit 2022/23 entwickelt?

Die Daten der Bildungsstatistik reichen über vier Schuljahre: 2022/23, 2023/24, 2024/25 und 2025/26. Fürs Langzeitgymnasium lag sie zwischen 52,7 % (2022/23) und 53,6 % (2024/25), eine Spanne von 0,9 Prozentpunkten. Fürs Kurzzeitgymnasium aus der 2. Sekundarklasse lag sie zwischen 38,0 % (2024/25) und 43,1 % (2022/23), eine Spanne von 5,1 Prozentpunkten. Fürs Kurzzeitgymnasium aus der 3. Sekundarklasse lag sie zwischen 44,2 % (2023/24) und 50,8 % (2022/23), eine Spanne von 6,6 Prozentpunkten. Für die Jahre davor publiziert der Kanton nur eine gemeinsame Quote für beide Gymnasien, keine je Stufe — darum beginnt diese Tabelle bei 2022/23 und behauptet nichts über frühere Jahrgänge.

Was diese Zahlen nicht sagen

Zwei Dinge, und beide stehen so in den Definitionen der Bildungsstatistik. Erstens zählt der Nenner Prüfungen, nicht Kinder: Schülerinnen und Schüler, die sich an mehreren ZAP angemeldet haben, werden in dieser Statistik mehrfach gezählt. Zweitens ist «bestanden» nicht «eingetreten»: Die Anzahl der Schülerinnen und Schüler, die die Aufnahmeprüfung für einen Maturitätsschultyp bestanden haben, entspricht nicht der Anzahl der Schülerinnen und Schüler, die im folgenden Schuljahr in die erste Klasse dieses Maturitätsschultyps eintreten. Wer also «48,2 % kommen ins Gymnasium» daraus liest, liest etwas anderes, als die Quelle sagt. Herausgeber der Zahlen ist das Mittelschul- und Berufsbildungsamt; abgerufen am 04.09.2026.